Liniertes Papier, darauf in blauer Tinte handgeschrieben: I can do Anything not Everything.

Prüfungsphasen und Übergänge begleiten

Mit Werten Orientierung und innere Stärke fördern

Prüfungen, Schulwechsel, Abschlussphasen oder der Übergang in Ausbildung und Studium bringen oft viele Gefühle mit sich:

  • Aufregung
  • Unsicherheit
  • Druck
  • Vorfreude
  • Zweifel

Gerade in solchen Zeiten kann die Arbeit mit Werten helfen, den Blick wieder auf die eigenen Stärken zu richten.

Die Spielidee

Lege die Wertekarten offen aus oder lass die Jugendlichen eine Karte ziehen.

Anschließend können sie eine oder mehrere Fragen beantworten:

Welcher Wert stärkt mich heute?

Welche innere Ressource brauche ich gerade?

Vielleicht:

  • Mut
  • Vertrauen
  • Zuversicht
  • Gelassenheit
  • Selbstvertrauen

Welche Haltung möchte ich in die Prüfung mitnehmen?

Nicht:

„Schaffe ich das?“

Sondern:

„Wie möchte ich dieser Situation begegnen?“

Hier entstehen oft überraschende Antworten.

Welcher Wert hat mir schon einmal geholfen?

Die Jugendlichen erinnern sich an Situationen, in denen sie Herausforderungen gemeistert haben.

Dadurch werden eigene Ressourcen wieder sichtbar.

Für Schule und Schulsozialarbeit

Die Methode eignet sich besonders für:

  • Prüfungsphasen
  • Abschlussklassen
  • Übergänge auf weiterführende Schulen
  • Berufsorientierung
  • Coaching- und Beratungsgespräche
  • Klassenstunden vor wichtigen Ereignissen

Warum die Übung wirkt

Sie lenkt die Aufmerksamkeit weg von Defiziten und Sorgen.

Stattdessen richtet sie den Blick auf:

  • vorhandene Stärken
  • hilfreiche Haltungen
  • persönliche Ressourcen

So entsteht oft mehr Ruhe, Selbstvertrauen und Orientierung.

Ein Gedanke zum Schluss

Prüfungen entscheiden nicht über den Wert eines Menschen.

Aber die Haltung, mit der wir ihnen begegnen, kann einen großen Unterschied machen.

Manchmal genügt dafür schon eine einzige Karte und eine gute Frage.


Foto: Tara Winstead | Pexels.com

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